• „Himmel“ voller Geigen: Ernst Kaeshammer in seiner Werkstatt in Fußgönheim. Rund 15 000 Euro kostet ein Instrument. Fotos: Kunz Für ein klingendes Stück Ewigkeit

    Drei Monate und mehr arbeitet Ernst Kaeshammer an einer Violine oder Bratsche. Seit 25 Jahren hat der Geigenbauer seine Werkstatt in Fußgönheim. Der Weg bis zum Meistertitel war für den Quereinsteiger mühselig. Wer Kaeshammer zusieht, wie er behutsam die für den Ton so wichtigen F-Löcher ausfeilt oder aus sechs verschiedenen Harzsorten Geigenlack mischt, kann erahnen, wie viel Liebe zum Detail in einem Instrument steckt. Die mathematischen Kenntnisse dafür lehrt er den Nachwuchs an Deutschlands einziger Fachschule für Geigenbau in Marktneukirchen.

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  • Keine Gefährdung: Anders als bei Weihnachtsmärkten sind für Kirchen – hier in Kaiserslautern – in Rheinland-Pfalz Maßnahmen gegen Anschläge nicht geplant. Foto: view Ein Stück weit Gottvertrauen nötig beim Thema Terror

    Vor einem Jahr starben durch den Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt zwölf Menschen, 55 wurden verletzt. In diesem Jahr greifen erstmals stärkere Sicherheitsvorkehrungen für viele Weihnachtsmärkte. Auch einige Kirchen in Deutschland werden besser geschützt. So sind die zentralen Zugänge zum Kölner Dom für Fahrzeuge durch tonnenschwere Steine blockiert. In der Evangelischen Kirche der Pfalz wisse er nichts von Vorkehrungen gegen Terroranschläge in Gottesdiensten, teilt Sprecher Wolfgang Schumacher mit.

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  • Schätzt die Hilfe von Pflegepraktikant Mustafa Esleem: Ellen Schuster. Foto: Landry Mustafas helfende Hände sind überaus willkommen

    Seine Mithilfe kann das Pflegeteam im Altenzentrum „Haus am Germansberg“ in Speyer gut gebrauchen. Mustafa Esleem, ein Flüchtling aus Syrien, ist Praktikant bei der Einrichtung der Diakonissen Speyer-Mannheim. Sein Ziel ist eine Pflegeausbildung. Silvia Bauer, Pflegedienstleiterin des Altenzentrums, würde ihn am liebsten vom Fleck weg einstellen. Auch Altenheimbewohnerin Ellen Schuster hat den freundlichen Syrer längst in ihr Herz geschlossen. Seinen Job mache er ebenso gut wie andere, sagt die 89-jährige.

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Die Bibel lebt von Widersprüchen

Papst Franziskus hat den Passus „Und führe uns nicht in Versuchung“ im deutschen Gebetstext des Vaterunsers kritisiert. Seine Begründung: nur Satan führe in Versuchung. Franziskus könne auf Zustimmung hoffen, meint KIRCHENBOTEN-Autor Martin Schuck in seinem Leitartikel, denn es gebe einen Trend, dem modernen Bewusstsein anstößige Aussagen in der Bibel umzuschreiben. Schuck warnt aber: Der Traum einer widerspruchsfreien Bibel wäre das Ende christlicher Theologie.

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USA als Vermittler in Nahost nicht brauchbar

Jerusalem klären wir ganz zum Schluss. Nur so sahen sich die USA, die Briten, die Russen, die arabische Welt und die Uno, sogar Israelis und Palästinenser selbst bislang in der Lage, über Wege zum Frieden in Nahost zu reden. Viel herausgekommen ist dabei zwar nicht. Aber was Donald Trump jetzt gemacht hat, geht gar nicht. Er negiert ohne Not den Anspruch der Palästinenser auf Jerusalem und erkennt es als Hauptstadt Israels an. Ein Kommentar im KIRCHENBOTEN von Wolfgang Weissgerber.

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