Im Mai 2018 hatte Claus Müller bei der Wahl zum Oberkirchenrat noch mit einer Stimme Unterschied gegen die künftige Kirchenpräsidentin Dorothee Wüst verloren. Nun setzte er sich im dritten Wahlgang durch und wird im März als Bildungsdezernent Nachfolger von Wüst. Vor der Synode betonte Müller die Bedeutung des Religionsunterrichts für die Kirche. Außerdem kündigte er ein Konzept für die kirchliche Bildung an.

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Am 3. Dezember 1038 legte eine Synode im pfälzischen Kloster Limburg bei Bad Dürkheim auf Betreiben von Kaiser Konrad II. die Adventszeit mit ihren vier Sonntagen fest: Der erste Adventssonntag muss stets in der Zeit zwischen dem 27. November und dem 3. Dezember begangen werden. Diese Regelung gilt seit knapp 1000 Jahren bis heute. Je nach Liturgie gab es zuvor in verschiedenen Regionen vier, fünf, sechs oder auch sieben Adventssonntage.

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„Segen bringen, Segen sein“ steht auch im kommenden Jahr wieder über der Sternsingeraktion des Kindermissionswerks, an der sich etliche Kirchengemeinden beteiligen. Das Organisationsteam des ökumenischen Sternsingens in Neustadt-Hambach und auf der Hambacher Höhe haben aber jetzt wegen Corona entschieden: Die Sternsinger werden im Januar nicht von Haus zu Haus ziehen.

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In unserer Reihe "Dokumentation" lesen Sie in dieser Ausgabe den Beitrag "Keiner lebt für sich allein - Demokratie ist die Haltung der Achtung und Hochachtung der Menschen voreinander" von Heiner Koch, Erzbischof des Erzbistums Berlin.

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Starkes Zeichen für die Gesellschaft

KIRCHENBOTEN-Autor Klaus Koch beschäftigt sich in seinem Leitartikel mit den bevorstehenden Kirchenwahlen 2020. Er meint, Presbyterien könnten die christliche Überzeugung in ihre Stadt oder in ihr Dorf tragen, dass jeder Mensch die gleiche, gottgegebene Würde hat. Es wäre ein starkes Zeichen für die Gesellschaft, wenn viele Wählerinnen und Wähler Menschen ihre Stimme geben, die dies mutig versuchen wollen.

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Ein Virus macht die Synode digital

Die Beschlüsse der pfälzischen Landessynode in Kaiserslautern sind Thema des Kommentars von KIRCHENBOTEN-Chefredakteur Hartmut Metzger. Er ist verwundert dass „Digitalisierung“ in der Kirche fast zum Heilsbringer erhoben wird. Digitalisierung sei in der säkularen Arbeitswelt längst selbstverständlich. Sie werde erlitten und praktiziert. In der Kirche sei das offenbar nicht heilig oder groß genug. Ihre Probleme löse aber weder ein goldenes Kälbchen noch eine digitale Kuh.

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