Kommentar-Archiv

Die Evangelische Kirche der Pfalz ist eine Kirche auf der Suche nach ihrem Selbstverständnis. Das ist keine schlechte Diagnose für eine Kirche, deren Anspruch es ist, sich stetig zu reformieren. Wie alle Suchenden erprobt auch die pfälzische Landessynode neue Wege, ohne gleich alte Grundsätze aufzugeben. Eine doppelte Suche: nach Zeitgenossenschaft und Selbstvergewisserung, schreibt KIRCHENBOTEN-Autor Klaus Koch in seinem Kommentar.

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In Niedersachsen wird über den Reformationstag als ständigen arbeitsfreien Feiertag diskutiert. Auch in Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein wird erwogen, den 31. Oktober zu einem gesetzlichen Feiertag zu machen. Im Süden der Republik hingegen bleibt es merkwürdig still. Dabei wäre das Anliegen des Reformationstags in seiner jetzt gefeierten ökumenischen Dimension deutschlandweit für die Gesellschaft und für alle Religionen ein Gewinn, meint KIRCHENBOTEN-Chefredakteur Hartmut Metzger in seinem...

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Nicht wenige Menschen nehmen Kirche nur noch an markanten Punkten ihres Lebens wahr. Dazu gehören auch Beerdigungen. Dabei geht es darum, ein Gefühl dafür zu vermitteln, welch ein Verlust entstanden ist, die Trauernden zu trösten. Wem das gelingt, der macht seine Arbeit gut, der wirbt im besten Sinne für seine Institution. Wem es aber nicht gelingt, schadet der Kirche. Evaluiert wird es aber nicht. Ein Kommentar im KIRCHENBOTEN von Andrea Seeger.

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Bis 15. November hat in Bonn die Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) getagt. „Zukunft auf gutem Grund“, lautete das Leitwort der Tagung, doch die eingeladenen Experten bescheinigten der EKD vor allem, dass der Grund ziemlich wacklig ist. Weiterwurschteln sei also nicht länger angesagt, meint Wolfgang Weissgerber in seinem Kommentar im KIRCHENBOTEN. Auch diese Erkenntnis sei nicht neu, schon vor gut zehn Jahren sollten zwölf kirchliche „Leuchtfeuer“ neues Licht in die Düsternis...

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Wer in diesen Tagen durch Palästina reist, spürt eine relative Ruhe. Aber die zeitweise Abwesenheit von Krieg und Gewalt macht noch lange keinen Frieden: nicht für Israel, wo ultraorthodoxe ­Juden in Jerusalem die Straßen blockieren und Steine werfen, weil sie Wehrdienst leisten sollen; nicht für Palästina, wo die große Mauer in Bethlehem und in Beit Jala Oliven­haine und Privatgrundstücke durchschneidet. Ein Kommentar von KIRCHENBOTEN-Chefredakteur Hartmut Metzger.

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KIRCHENBOTEN-Autor Martin Schuck beschreibt in seinem Hintergrund die Besonderheiten der pfälzischen Unionskirche. Die Zeitumstände seien günstig gewesen: Mit dem Wiener Kongress wurde die Pfalz zwar Teil des Königreichs Bayern, fand aber wegen ihrer Randlage in München keine große Beachtung. Dazu kam, dass in der Pfalz weiterhin der von Napoleon eingeführte Rechtskodex galt, was den Bürgern viele Freiheiten gab. Beim Neuaufbau gaben, anders als in anderen Landeskirchen, weder orthodoxe...

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Die Ökumene wird in jeder Bilanz des Reformationsjubiläums hoch gelobt. Doch das öffentliche Ausstellen der Harmonie sei nicht immer redlich. Die Kirchen schadeten sich erheblich, wenn sie das Trennende kleinreden. Natürlich sei der Einwand richtig, dass theologische Differenzen bei den meisten Kirchenmitgliedern verblasst seien und im Alltag keine Rolle spielen. Aber dennoch dürften sie nicht verdrängt werden. Ein Kommentar von KIRCHENBOTEN-Autor Klaus Koch.

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Die Digitalisierung der Arbeitswelt ist Thema des Kommentars von KIRCHENBOTEN-Autor Wolfgang Weissgerber. Sie gefährde massiv Arbeitsplätze in Industrie und Verwaltung. Menschenleere Hallen, in denen Roboter Autokarosserien zusammenschweißen, seien ja bereits Realität. 3D-Drucker könnten fast jedes gewünschte Produkt herstellen – da gingen weitere Jobs verloren. Aber wer soll all die schönen Dinge kaufen, wenn keiner mehr Arbeit hat, um das erforderliche Geld zu verdienen, fragt Weissgerber.

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Vor 35 Jahren wurde in der Schweiz der Verein Exit gegründet. Sein Ziel: Unheilbar kranke Menschen sollen den Zeitpunkt ihres Todes selbst bestimmen dürfen. Ein Jahr später, es war 1983, wurde in Deutschland an der Uniklinik Köln die erste Palliativstation gegründet. Ihr Ziel: Unheilbar kranke Menschen sollen am Lebensende selbstbestimmt und ohne Schmerzen auf ihren Tod warten dürfen. Seither hat sich viel getan rund um die Angst der Menschen vor dem Sterben. Ein Kommentar im KIRCHENBOTEN von...

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KIRCHENBOTEN-Chefredakteur Hartmut Metzger beschäftigt sich in seinem Kommentar mit dem Zustand der Republik in Ost und West. Es gebe ein starkes Stadt-Land-Gefälle im Osten, und es gebe die „abgehängten“ Gebiete, in denen die Bevölkerungszahl dramatisch schrumpft. Aber es gebe unter anderem auch den Solidarpakt, renovierte Innenstädte, prosperierende Industrieregionen. Und es gebe die strukturschwachen Regionen mit einer Vielzahl leer stehender Häuser auch im Westen. 27 Jahre seien gemessen an...

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