„Das Sein bestimmt das Bewusstsein“, hat Karl Marx einst konstatiert. Das bedeutet: Der Platz eines Menschen in der Gesellschaft bestimmt sein Denken. Aber es ist nicht das Sein allein. Auch die Sprache hat Einfluss darauf, wie ein Mensch die Welt wahrnimmt. Das ist fatal. Schon durch die bloße Wortwahl können Menschen manipuliert werden, meint Wolfgang Weissgerber in seinem Kommentar.

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Bis ins hohe Alter arbeiten, immer schön in die Rentenkasse einzahlen und sich dann in den wohlverdienten Ruhestand verabschieden: So sieht ein Arbeitnehmer in der Wunschvorstellung von Politikern und Volkswirtschaftlern aus. Doch das Bild hat Risse. Immer weniger Menschen arbeiten bis zu ihrer Regelaltersrente. Ein Leitartikel von KIRCHENBOTEN-Autor Florian Riesterer.

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Der Gemeinderat von Herxheim am Berg hat souverän entschieden: Die mit einer anstößigen Inschrift aus der Zeit des Nationalsozialismus befleckte Glocke im evangelischen Kirchturm bleibt hängen. Die zwölf Ratsherren und die eine Ratsdame haben damit gegen die Forderungen so respektabler Institutionen und Personen wie dem Zentralrat der Juden, der pfälzischen Landeskirche und der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin gehandelt. Das verdiene Respekt, meint KIRCHENBOTEN-Autor Klaus Koch in...

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Es wird immer problematisch, wenn sich ­politische Ziele zu Bekenntnissen verhärten. Vor allem in der Klima- und in der Migrationspolitik ist das jetzt geschehen. Vier Wochen lang haben CDU, CSU, FDP und Grüne die Chancen einer Zusammenarbeit auf Bundesebene ausgelotet und sind dabei schon in ihren Vorgesprächen kläglich gescheitert. Ein Leitartikel von KIRCHENBOTEN-Chefredakteur Hartmut Metzger.

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Seit Wochen sorgt die 1934 gegossene Glocke mit einem Hakenkreuz und der Aufschrift „Alles fuer’s Vaterland – Adolf Hitler“ in Herxheim am Berg für Wirbel. Der Zentralrat der Juden in Deutschland forderte, die Glocke ins Museum zu stellen. Mittlerweile hat der Gemeinderat beschlossen, ein Gutachten in Auftrag zu geben, nach welchem das weitere Vorgehen besprochen werden soll. KIRCHENBOTEN-Autor Klaus Koch meint in seinem Kommentar, ein Abhängen der Glocke und die Unterbringung in einem Museum...

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Wenn plötzlich große Empörung herrscht, weil Libyen angesichts der massiven Präsenz von Rettungsschiffen einiger Nichtregierungsorganisationen (NGOs) direkt vor der Zwölf-Meilen-Zone sein Hoheitsgebiet ausweitet, entsteht der Eindruck, dass die NGOs ihr Hilfskonzept in Gefahr sehen. Dieses sah vor, Flüchtlinge von den Booten zu übernehmen, um sie nach Italien zu bringen. Ein Leitartikel von KIRCHENBOTEN-Autor Martin Schuck.

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